Mental-Training Gesundheit

 

Mental-Training Gesundheit, Übungsliste

Eine Kurzzeit-Therapieform auf Basis der eigenen Vorstellungskraft, körperlich-seelischer Entspannungsverfahren, Achtsamkeit und erfahrungsorientierter Übungen. Für die Teilnehmenden ein höchst kreativer Prozess. Mit einem Pool von über 50 verschiedenen kreativen, phantasievollen und spielerischen ‚Mentalen Therapeutika‘ wird diese Arbeit sehr vielseitig einsetzbar und abwechslungsreich. Der Anwendungsbereich ist mannigfaltig und das bedeutet für Menschen mit unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden und unabhängig vom Ernst der Lage eine Hilfe zur Selbsthilfe, mit der Betroffene aktiv zu ihrer eigenen Genesung und ihrer körperlichen und psychischen Gesunderhaltung beitragen können – ganz ohne ungewollte Nebenwirkungen.  Das Verfahren knüpft an das überlieferte Wissen der Menschen an über die so genannten Hausmittel und Anwendungen bei allgemeinen Erkrankungen. Es kann auch heilsam wirken bei Schmerzen, Angstzuständen und Traumata, stressbedingten Erkrankungen, Tinnitus und bei Erkrankungen chronischer Art zur Unterstützung von schulmedizinischen Therapien oder Reha-Maßnahmen. Auch zur Raucherentwöhnung und Gewichtsregulierung hat sich dieses Verfahren als erfolgreich bewährt.
Immer öfter werden achtsame Verfahren wie dieses auch im Zusammenhang mit Entscheidungsfindung und einer Form der Kommunikation angewandt, die elementare Seinsfragen wie Glück, Sinn und erfüllendes soziales Miteinander in den Gesundheitsbegriff mit einbeziehen.
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Von der sportlichen Herkunft:
Ursprünglich wurde die Technik des mentalen Trainings im Sport eingesetzt. Sportler stellen sich bereits vor einem Wettkampf mental auf das Ereignis ein. Die Erfolge der Methode im Sport erklären sich gestern wie heute vor allem aus der Tatsache, dass auch bei nur vorgestellten Bewegungsabläufen die beteiligten Hirnareale und Muskelpartien aktiviert und somit auch trainiert werden.
Für die therapeutische Praxis entdeckt:
In der Praxis der Physio- und der Psychotherapie leistet eine spezialisierte Form des mentalen Trainings wichtige Vorarbeit für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden wie etwa Tinnitus, juckende Hautreizungen oder Schmerzen. In diesen Fällen helfen gezielte Imaginationsübungen, die Beschwerden subjektiv spürbar zu lindern und damit die Voraussetzung für eine weitere Behandlung zu schaffen. Denn bei quälenden Symptomen funktionieren zentrale Elemente verschiedenster kurativer Verfahren nicht, wie etwa: Achtsamkeit, Konzentration und Entspannung.
Zum eigenständigen Gesundheitstraining weiterentwickelt:
Der maßgebliche Impuls, dieses Verfahren als eigenständiges Gesundheitstraining auszuformen, kam durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Systemischen Therapieansätzen, der Körperorientierten Psychotherapie und Elementen der Traumatherapie. Diese fachliche Kombination setzte den Rahmen für die ganzheitliche Herangehensweise an eine Therapie von gesundheitlichen Beschwerden.
Darüber hinaus schaffte das neben der über 10 jährigen Anwendung in der Praxis die Grundlage für ein Fortbildungsangebot für Mitarbeiter/innen aus heilenden Berufen und eröffnete der Methode des Mentalen Trainings eine enorme Erweiterung des Anwendungsspektrums.
Anwendung:
Diese Therapie hat einen sehr breiten Anwendungsbereich: stressbedingte Erkrankungen, Schlafstörungen, Phobien, Süchte, Schmerzen, Angstzuständen, Tinnitus, Pruritus, Gewichtsregulierung, Raucherentwöhnung. Bei Erkrankungen chronischer Art wirkt die Methode begleitend zu schulmedizinischen Therapien, Medikationen und Reha-Maßnahmen.
Ein Verfahren wie dieses, welches das Mittel der Achtsamkeit in abgewandelter Form in die Vorgehensweise mit einbezieht, berücksichtigt in seinem Gesundheitsverständnis auch elementare Seinsfragen wie Glück, Sinn und erfüllendes soziales Miteinander. Ursprünglich als eine Kerntechnik der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis entwickelt, kann Achtsamkeit in der immer komplexeren und kontroversen Welt von Heute ein wichtiges Regulativ bilden, um zu einer profunden Entscheidungsfindung und einer emphatischen Form der Kommunikation beizutragen.
Einzelklienten werden ganz persönlich trainiert. Die Seminare sind so konzipiert, dass ein Angebot sowohl für Menschen mit unterschiedlichen Beschwerden gemacht wird, als auch für Mitarbeiter aus heilenden Berufen, die ihr Anwendungsrepertoire erweitern wollen. Die Verfahren werden allgemeinverständlich dargestellt und in Übungen trainiert. Menschen ab etwa 12 Jahren können es einfach, schnell und ohne Vorkenntnisse erlernen.
Die Konzeption:
Gesundheit und Gesundheitswesen sind zunehmend von Prävention und Selbstverantwortlichkeit geprägt. Das heißt erst einmal, Gesundheitsbewusst zu leben und krankmachendes Verhalten zu kennen und zu vermeiden. Es ist am besten, gar nicht erst krank zu werden. Wird man aber doch krank oder verletzt sich, dann ist es nicht nur finanziell von Vorteil, dass Patienten selbst aktiv den eigenen Gesundungsprozess forcieren können. Und genau in diesen Bereichen leistet die Methode des Mental-Training Gesundheit einen wichtigen Beitrag.
Ein wesentlicher Aspekt bei dieser Arbeit ist es, einen Lernprozess mit dem Ziel zu entwickeln, das Betroffene selbst etwas entscheidendes zur eigenen Genesung und Gesunderhaltung beitragen zu können – ohne Medikamente, ohne Nebenwirkungen und ohne eine Inanspruchnahme von Autoritäten. Das knüpft an das überlieferte Wissen der Menschen an, über die so genannten Hausmittel und Anwendungen bei allgemeinen Erkrankungen. Darüber hinaus wird damit ein grundsätzlich heilsames Vertrauen gefördert, selbst über das erforderliche Verhaltensrepertoire zu verfügen, auch gesundheitliche Probleme lösen zu können. Die unterschiedlichen Verfahren, die im Mental-Training Gesundheit angewendet, gelernt und trainiert werden, sind hauptsächlich Elemente aus anerkannten Heil- und Therapieverfahren: Autogenes Training, Erfahrungsorientierte Körper-Psychotherapie, Systemische Therapie, Feldenkrais, Meditation, Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson und Traumatherapie.
Unser Training versteht sich als eine Unterstützung der körpereigenen Selbstheilungskräfte und Ressourcen und steht damit in der langen Tradition der Naturheilverfahren. Gleichzeitig ist es mit den unterschiedlichen Einflüssen auf dem neusten Stand der Forschung und Entwicklung. In der Wissenschaft finden diese Erkenntnisse seit einiger Zeit unter den Begriffen Salutogenese und Resilienz ihren Einzug. Dabei ist dieser Therapieansatz weit davon entfernt, ein entweder/oder zu schulmedizinischen Behandlungen zu sein. Vielmehr bieten sich hiermit eine zeitgemäße und nützliche Ergänzung zur medizinischen Versorgung an. In unseren Seminaren haben wir die Zeit, die dem Mediziner leider meist fehlt. So können wir uns nicht nur der körperlichen, sondern zusätzlich auch der psychischen und der sozialen Komponente eines Genesungsprozesses intensiv zuwenden.
Die Methode verbindet weiter Vorteile, für Patienten und Therapeuten gleichermaßen:
–  Als Hilfe zur Selbsthilfe sind die Anwendungen leicht zu erlernen und bringen mit etwas Training schnelle Erfolge.
– Es ist ein kompaktes Programm von 3-5 Sitzungen oder einem Workshop, was den Geldbeutel schont und direkt den Weg zur weiteren Behandlung eröffnet (Physio- und/oder Psychotherapie).
– Es handelt sich um eine nicht-aufdeckende Methode, die sich klar von einer Psychotherapie oder Selbsterfahrung abgrenzen lässt.
– Es gibt keinerlei gefährliche Nebenwirkungen, wie z.B. bei Medikamenten.
Grundlagen des Verfahrens:
Phantasie und innere Bilder sind ständige Begleiter unseres alltäglichen Lebens. Sie legen fest, ob wir optimistisch oder eher ängstlich mit zukünftigen Ereignissen umgehen, sie ermöglichen kreative Prozesse und sie sind die Impulsgeber jedes Künstlers. Auf der anderen Seite können innere Bilder uns begrenzen, entmutigen und zum Teil handlungsunfähig machen. Es ist hinreichend bekannt, dass die psychische Befindlichkeit sich zum Teil kurzfristig und direkt, zum Teil aber auch langfristig auf die körperliche Befindlichkeit auswirkt. Der Einsatz von inneren Bildern und Imaginationen ist kinderleicht und vielen Menschen aus dieser Zeit wohlvertraut. Die Fähigkeit dazu gehört zu den natürlichen Verhaltensmöglichkeiten, mit denen Menschen seit jeher schwierige und bedrohliche Situationen meistern oder zumindest erträglich machen. Phantasien und Innere Bilder sind also kernhafte Steuerelemente bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von seelischen Problemen und Erkrankungen und gleichzeitig bieten sie auch die Möglichkeit ihrer Therapie. Das zentrale Potential des mentalen Trainings liegt dabei darin, dass Gedanken und Gefühle als biochemischer Auslöser auf das menschliche “Heilungssystem” wirken. Sie können fördern oder belasten, heilen oder Heilung verhindern. Leider haben die meisten Menschen aber mehr mit erschreckenden Krankheitsgeschichten zu tun, als dass sie ein heilsames Gesundheitsbild vor Augen haben.
Das Programm des Mental-Training Gesundheit setzt deshalb genau an diesem Punkt an. Ein wesentlicher Faktor, um eine Krankheit erfolgreich zu bewältigen, ist die innere Einstellung. Maßgeblich für die Wirksamkeit jeder Therapie ist, dass der Patient vom Erfolg der Anwendungen überzeugt ist. Die unbestrittene Wirksamkeit von Plazebos, also von Medikamenten ohne Wirkstoff, unterstützt die Idee, dass die eigene Vorstellungskraft einen Heilungsprozess zumindest positiv beeinflussen kann. Es geht bei dieser Arbeit aber nicht einfach um positives Denken, sondern um eine realistische, eine ganzheitliche Herangehensweise. Die Beschäftigung mit den Innenbildern nimmt einen positiven Einfluss auf zugrundeliegende Ansichten und Muster und sie leistet einen großen Beitrag bei der Unterstützung der eigenen Selbstheilungskräfte.
Außerdem kann die Kraft der Gedanken bei der Erreichung von persönlichen Zielen sehr förderlich sein.
Das Curriculum und der praktische Ablauf:
In einem klaren Rahmen von etwa 10 Einzelsitzungen, 3-5 Abendveranstaltungen oder einem Wochenendkurs können Betroffene und Interessierte praktische Übungen erlernen und trainieren. Wir bieten das Know-how, zahlreiche praktische Übungen und helfen dabei, sich den Beschwerden auf eine lösungsorientierte und konstruktive Weise zuzuwenden. Damit können Betroffene selbst einen maßgeblichen Anteil an ihrem Heilungsprozess nehmen. Die Seminare oder Sitzungen sind systematisch aufgebaut und gehen Schritt für Schritt vor. Dabei werden unterschiedliche Verfahren vorgestellt und aus einem Fundus von praktischen Übungen gezielte Angebote gemacht. Diese Herangehensweise ermöglicht eine breite Zielgruppe mit ganz verschiedenen Beschwerden und Bedürfnissen.
1.) Jeden Teilnehmenden da abholen, wo er/sie ist:
….a.) Sicherheit, Vertrauen und Authentizität herstellen.
….b.) Klärung von Ist-Zustand und Soll-Zustand. Die Definition und Visualisierung eines konkreten Zieles zur Ausrichtung der Kräfte und zu einer ersten Lösungsorientierung.
….c.) Angebote zum Stress- und Aggressions-Management.
2.) Verfahren zur körperlichen und geistigen Entspannung vorstellen und in praktischen Übungen trainieren. Das allein wirkt förderlich auf jeden Heilungsprozess.
….a.) Gezielter Einsatz von Musik.
3.) Erlernen und Üben von “Innerer Achtsamkeit”.
….a.) Das ist eine Wahrnehmungsschulung als Kerntechnik der buddhistischen Psychologie. Diese jahrtausendalte Praxis der Meditation findet kurative Anwendung auch in der Traumatherapie, in Verfahren zur Stressbewältigung und in der Körperorientierten Psychotherapie.
….b.) Ausgleichsverfahren und Gegenpol zu Krankheitsfocussierung, Problemfixierung und depressiven Zuständen mit positiver Einstellung, Exploration von Glückszuständen und Visualisierung von Gesundheitsbildern.
4.) Praktische Anwendung von Imaginations-Übungen, die ursprünglich zur Stabilisierung in der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen angewendet werden. Diese Verfahren trainieren eine Kontrolle und positive Beeinflussung von inneren Zuständen wie Angst, Ohnmacht, Schmerz, Erregungszustände usw.
5.) Vorstellen von lösungsorientierten Verfahren und Ressourcenarbeit aus dem Repertoire der Systemischen Therapie. In Einzel-, Paar- und Gruppenübungen werden ungenutzte Kraftquellen und innere Weisheit nutzbar gemacht und Selbstheilungskräfte gezielt unterstützen. Arbeit mit Fragebögen, Schmerz- oder Beschwerdetagebüchern, Externalisierung, Skalenarbeit, Maltherapeutischen Interventionen, NLP-Elementen.
6.) Mit dem Einsatz von Phantasiereisen werden Heilungsprozesse gezielt und individuell unterstützt:
….a.) Plakative Bilder und Vorstellungen werden zur positiven Wirkung von aktuellen Behandlungen, Therapien und Reha-Maßnahmen ersonnen. Zahlreiche Vorgaben unterstützen die Auswahl oder regen die Phantasie an.
….b.) Die Phantasie wird zur Reduktion der Intensität von quälenden Symptomen wie Schmerzen, Tinnitus oder Pruritus eingesetzt. Grundsätzlich können derartige Beschwerden für Betroffene eine äußerst zermürbende Begleiterscheinung ihrer jeweiligen Erkrankung sein und einer Genesung massiv im Wege stehen.
….c.) Desgleichen werden konkreten Vorstellungen vom Zustand der eigenen Gesundheit entwickelt und visualisiert.
7.) Erfahrungsübungen und Interventionen aus der Körperorientierten Psychotherapie.
….a.) Das ermöglicht die Erforschung von psychosomatischen Komponenten, d.h. Entschlüsselung der Bedeutung des Phänomens und deren positive Veränderung.
….b.) Die Körperwahrnehmung und die Bewusstwerdung innerer Abläufe in Form von Gedanken, Bildern, Körperempfindungen, Gefühlen, Erinnerungen und Grundanschauungen werden geschult.
….c.) Schulung des Gesundheitsbewusstseins und Anregungen zur Vermeidung von krankheits- und verletzungsförderndem Verhalten.
8.) Integrationstechniken
….a.) Wichtiger Abschluss der Anwendungen und Neuorientierung.
….b.) Gewährleistung der Nachhaltigkeit und dauerhaften Wirksamkeit der Therapie über das Seminar hinaus.
….c.) Motivationsanreiz zur regelmäßigen Anwendung und persönlichen Weiterentwicklung der Übungen.
9.) Bereitstellung von umfangreichem schriftlichem Unterrichtsmaterial für Teilnehmende mit Fortbildungsinteresse.